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2024-03-12 15:23:44
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Die Parkinson-Krankheit (PD) ist eine chronische neurodegenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems, die vorwiegend das motorische System beeinträchtigt. Als zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung betrifft PD etwa 3 % der Bevölkerung über 60 Jahre. Die Symptome entwickeln sich typischerweise langsam, wobei Tremor, Muskelsteifheit, motorische Einschränkungen und Gangstörungen zu den auffälligsten Frühsymptomen zählen. Nervonsäure kann MPTP-induzierte Verhaltensdefizite dosisabhängig lindern. Darüber hinaus hat Nervonsäure keine toxischen Wirkungen auf Leber und Nieren von Mäusen. Studien haben gezeigt, dass Nervonsäure die Auswirkungen von MPTP-Schäden auf Dopamin, Serotonin und deren Metaboliten im Striatum signifikant reduziert. Zusätzlich wurde die Tyrosinhydroxylase hochreguliert.ADie Expression von β-Synuclein wurde nach Behandlung mit Nervonsäure reduziert und oxidativer Stress teilweise gehemmt, was sich in einer erhöhten Aktivität von Superoxiddismutase und Glutathion zeigte. Diese Forschungsergebnisse belegen das Potenzial von Nervonsäure, das motorische System in einem Mausmodell der Parkinson-Krankheit vor motorischen Störungen zu schützen.’s disease (PD) ohne Nebenwirkungen, was darauf hindeutet, dass Nervonsäure eine alternative Strategie zur Linderung der Symptome der Parkinson-Krankheit sein könnte.

(Nervonsäure hat keine toxischen Wirkungen auf Leber und Nieren von Mäusen.)
NA zeigte keine Toxizität auf Leber und Niere von Mäusen.
Die Alzheimer-Krankheit (AD), auch bekannt als Altersdemenz, ist eine neurodegenerative Erkrankung, die sich durch einen langsamen Beginn und eine fortschreitende Verschlechterung im Laufe der Zeit auszeichnet. Das häufigste Frühsymptom ist der Verlust des Kurzzeitgedächtnisses (Schwierigkeiten, sich an kürzlich Erlebtes zu erinnern). Im weiteren Verlauf können Symptome wie Sprachstörungen, Desorientierung (einschließlich leichter Orientierungslosigkeit), Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit, Pflegebedürftigkeit und verschiedene Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Nervonsäure (NA) ist eine ultralangkettige, einfach ungesättigte Fettsäure, die Nervenzellschäden, die durch oxidativen Stress verursacht werden, reparieren kann. In der Forschung wurde ein AD-Mausmodell mit einer kombinierten Dosis von D-Galaktose und Aluminiumchlorid (AlCl₃) etabliert und mit verschiedenen Dosen von NA (10,95 und 43,93 mg/kg) behandelt. Die Ergebnisse zeigten, dass Nervonsäure den durch D-Galaktose/AlCl₃ verursachten Rückgang der motorischen und Lernfähigkeiten verzögerte, die Aktivität der gesamten Superoxiddismutase, Peroxidase und Glutathionperoxidase im Körper erhöhte und den Malondialdehyd-Gehalt senkte. Darüber hinaus reduzierte Nervonsäure die durch D-Galaktose/AlCl₃ verursachten Spiegel von Interleukin-6 (IL-6), Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α), Interleukin-1β (IL-1β), Aspartat-Aminotransferase und Alanin-Aminotransferase im Hippocampus- und Lebergewebe, erhöhte die Spiegel von Serotonin, Dopamin und Gamma-Aminobuttersäure und linderte die morphologischen Zellschäden. Darüber hinaus führte die Behandlung mit Nervonsäure zu einer Hochregulierung der Expressionsniveaus der Gene PI3K, AKT und mTOR sowie zu einer Herabregulierung der Expressionsniveaus der Gene TNF-α, IL-6 und IL-1β. Die Studie legt daher nahe, dass die Behandlung mit Nervonsäure kognitive Beeinträchtigungen durch Aktivierung des PI3K-Signalwegs effektiv verbessern kann. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Nervonsäure Potenzial als antioxidatives Medikament zur Prävention und Frühbehandlung der Alzheimer-Krankheit besitzt.

DASRechtsD-Galaktose/AlCl3Auswirkungen der Induktion relevanter antioxidativer Marker bei Mäusen
Einfluss von NA auf verwandte antioxidative Indizes in D-Galactose/AlCl3-induzierten Mäusen

DASRechtsD-Galaktose/AlCl3Auswirkungen der Induktion von Neurotransmitterspiegeln und Entzündungen bei Mäusen.(A)Serum5-HT、UND、FRONTDer Inhalt von.(B)Serum und GehirnTNF-A,IL-6UndIL-1Der Wert von β.
Einfluss von NA auf die Neurotransmitterspiegel und Entzündungsreaktionen in D-Galaktose/AlCl3-induzierten Mäusen. (a) Serumkonzentrationen von 5-HT, DA und GABA. (b) Serum- und Hirnkonzentrationen von TNF-α, IL-6 und IL-1β.
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