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2023-11-10 14:18:12
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Pyrrolochinolinchinon (PQQ) kommt natürlicherweise in einigen Lebensmitteln und Gemüsesorten vor. Die potenziellen gesundheitlichen Vorteile von PQQ hinsichtlich seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften wurden untersucht. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass PQQ die Funktion der Mitochondrien, der Energiekraftwerke der Zellen, signifikant beeinflusst. In diesem Artikel untersuchen wir, wie die Eigenschaften von PQQ zur Mitochondrienfunktion beitragen können.
Um besser zu verstehen, wie es die Mitochondrien stimuliert, müssen wir uns zunächst ansehen, was Mitochondrien überhaupt sind.

Mitochondrien
Mitochondrien sind membranumhüllte Zellorganellen (Mitochondrium, Singular), die den größten Teil der chemischen Energie erzeugen, die für die biochemischen Reaktionen der Zelle benötigt wird. Die von den Mitochondrien produzierte chemische Energie wird in einem kleinen Molekül namens Adenosintriphosphat (ATP) gespeichert. Mitochondrien besitzen eigene kleine Chromosomen. Im Allgemeinen werden Mitochondrien und damit auch die mitochondriale DNA ausschließlich von der Mutter vererbt. [1]
Mitochondrien sind wichtig, weil sie das Energieproduktionszentrum Ihrer Zellen sind; sie werden auch als zelluläre Kraftwerke bezeichnet, da sie in der Lage sind, Nahrungsnährstoffe in Energie umzuwandeln, um den Zellen im ganzen Körper Energie zur Verfügung zu stellen, damit diese mit maximaler Leistungsfähigkeit arbeiten können.
PQQ und mitochondriale Funktion
Eine Studie an jungen Mäusen hat gezeigt, dass PQQ in der Nahrung die Anzahl und Funktion der Mitochondrien beeinflussen kann, insbesondere bei perinatalen und entwöhnten Mäusen.[2] Die Einnahme von PQQ ist vorteilhaft für die Mitochondrien, insbesondere für die Gehirnfunktion, da sich im Gehirn eine große Anzahl von Mitochondrien befindet. PQQ stimuliert die mitochondriale Biogenese, wodurch die Funktion bestehender Mitochondrien verbessert und die Bildung neuer Mitochondrien gefördert wird.
[1]https://www.genome.gov/genetics-glossary/Mitochondria
[2]Pyrrolochinolinchinon moduliert die Anzahl und Funktion der Mitochondrien in Mäusen PMID: 16424117 DOI: 10.1093/jn/136.2.390